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21 September 2026


„NICHT GEGENEINANDER, SONDERN GEMEINSAM”.

JUBILÄUMSAUSSTELLUNG IM SEJM DER REPUBLIK POLEN ERÖFFNET 

 

 

Am Mittwoch, dem 29. Juli, wurde im Gebäude des Sejm feierlich die Ausstellung mit dem Titel „Nicht gegeneinander, sondern gemeinsam. 35 Jahre Nachbarschaftsvertrag“ eröffnet. Die Ausstellung wurde anlässlich des 35. Jahrestages der Unterzeichnung des „Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland“ vorbereitet.  

Die Exposition war bis zum 5. August 2026 zugänglich.

Veranstalter: Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit

Konzeptautor: Prof. Krzysztof Ruchniewicz 

 

Die Ausstellung besteht aus 14 zweisprachigen Tafeln, die die Geschichte und die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen seit 1991 darstellen. Sie zeigt die wichtigsten Etappen des Dialogs, der Versöhnung und der Zusammenarbeit beider Länder. 

Der Titel der Ausstellung verweist auf die Worte von Prof. Jerzy Sułek, dem Hauptunterhändler der polnischen Seite, der erinnerte, dass man während der Vertragsgespräche ein neues Handlungsprinzip angenommen habe: Polen und Deutschland sollten nicht mehr gegeneinander, sondern gemeinsam im Sinne guter Nachbarschaft handeln. Dieser Gedanke bildet zugleich die zentrale Achse der gesamten Ausstellungserzählung. 

Die zweisprachige Ausstellung im Sejm wird in zwei Formaten präsentiert – im Innenraum sowie im Außenbereich. An der Vernissage nahmen teil: der Minister Tomasz Siemoniak, der Staatssekretär im Außenministerium Władysław Teofil Bartoszewski, der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe Marek Krząkała, der stellvertretende Leiter der Kanzlei des Sejm Jerzy Woźniak, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen Miguel Berger, der Direktor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit Lucjan Dzumla, der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen SozialKulturellen Gesellschaften in Polen Rafał Bartek sowie Vertreter des Parlaments, der Diplomatie, der Wissenschaft und von Organisationen, die sich Zusammenarbeit befassen.  

Initiatoren der Ausstellung waren Ryszard Galla, Berater des Sejmmarschalls für Minderheitenfragen, sowie der Abgeordnete aus der Woiwodschaft Schlesien, Marek Krząkała. 

Nach ihrer Präsentation im Sejm wird die Ausstellung sowohl durch Polen als auch durch Deutschland reisen. Sie wird u. a. in der Deutschen Botschaft in Warschau und im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau zugänglich sein, in Olsztyn am 11. September 2026. 

 

fot. Aleksander Zieliński/Kancelaria Sejmu

 

 

 

 

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